Europäisches Parlament beschließt neues Forschungsprogramm

Forschungseinrichtungen in Südwestfalen können profitieren / Ein Schwerpunkt ist Krebsforschung bei Kindern

Das Europäische Parlament hat heute das neue EU-Forschungsprogramm „Horizon Europe“ beschlossen. Darauf machte der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese aufmerksam. Liese wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der EU-Forschungsetat trotz knapper Kassen erhöht wird. „Forschung ist elementar für die Zukunft Europas. Die Lösung vieler Probleme, wie zum Beispiel die Behandlung bisher unheilbarere Erkrankungen, können nur durch Forschung und Innovation gelöst werden. Auch zukunftsfähige Arbeitsplätze entstehen nur, wenn wir in diesem Bereich investieren. Davon können auch die Hochschulen wie beispielsweise die Universität Siegen und Forschungseinrichtungen, etwa das Fraunhofer Institut in Schmallenberg-Grafschaft, in unserer Region Südwestfalen profitieren“, zeigte sich Liese erfreut. In einem Gespräch mit Professor Peter Haring Bolivar von der Universität Siegen erfuhr Liese, dass das Programm für die Universität Siegen sehr wichtig sei. Erstens schaffe die europäische Forschungsförderung unschätzbar wichtige Kontakte ins EU Ausland und zweitens sei es für relativ junge Universitäten wie Siegen leichter an europäische Forschungsmittel als an nationale Forschungsmittel zu kommen, da bei der nationalen Forschungsvergabe die Traditionsuniversitäten wie Heidelberg oder Köln bevorzugt würden.

Liese, der gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist, erläuterte, dass ein Forschungsschwerpunkt im neuen Forschungsprogramm zukünftig die Krebsforschung bei Kindern sei. Vor wenigen Monaten hatte seine christdemokratische EVP-Fraktion bereits beschlossen, den Kampf gegen Krebs in Europa zu einer ihrer Prioritäten für die neue Legislaturperiode zu machen. „Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass in 20 Jahren niemand mehr in Europa an dieser schrecklichen Krankheit sterben muss“, so Liese.  Durch die heutige Abstimmung wurde nun ein erster Schritt gemacht und die erste Forderung der EVP-Fraktion, nämlich einen Schwerpunkt auf die Behandlung von Krebs bei Kindern zu legen, aufgegriffen. „Europäische Kooperation ist bei der Erforschung und Bekämpfung von Krebs aus vielen Gründen wichtig, bei Kindern ist sie unverzichtbar. Glücklicherweise erkranken Kinder nicht sehr häufig an Krebs. Wenn es aber dann doch passiert, ist es ein besonders schlimmes Schicksal für die Familie. Aufgrund der niedrigen Fallzahlen kann sinnvolle Forschung und spezialisierte Therapie nur mit Hilfe europäischer Kooperation gelingen. Hier bietet Europa ganz konkret einen echten Mehrwert“, so Liese.

Der Europaabgeordnete und Arzt erläuterte weiter, dass die Krebsbekämpfung bei Kindern im Rahmen einer sogenannten Mission erfolgt, Diese Mission wurde für verschiedene Bereiche des Forschungsprogramms vorgeschlagen und kann mit bis zu 10 Prozent des Budgets aus dem jeweiligen Bereich ausgestattet werden. „Für die Krebsforschung an Kindern könnte dies rund 1 Milliarde Euro bedeuten. Dies ist ein echter Meilenstein und ich freue mich sehr, dass die Mitgliedstaaten unsere Vorschläge aufgegriffen haben.  Vielen Kindern, deren Eltern und Familien kann damit hoffentlich schnell und besser als aktuell geholfen werden“, so Liese abschließend.

Fahrverbote unverhältnismäßig – Luftschadstoffwerte überprüfen

Schmallenberger Experte Prof. Dr. med. Dieter Köhler auf Initiative von Liese in Brüssel

Aktuell haben über 100 Lungenfachärzte eine Erklärung veröffentlich, in der sie verlangen, die geltenden Grenzwerte für Stickoxide zu überprüfen. Dazu erklärte der heimische CDU-Europaabgeordnete und Arzt Dr. Peter Liese: „Ich nehme diese wissenschaftliche Stellungnahme sehr ernst und habe schon vor einiger Zeit entschieden, den Schmallenberger Experten Prof. Dr. med. Dieter Köhler, den Initiator der Stellungnahme, nach Brüssel einzuladen.

Vor dem Hintergrund der neuen Diskussion bin ich mehr denn je der Überzeugung, dass Fahrverbote bei geringfügiger Überschreitung der Grenzwerte unverhältnismäßig sind und setze mich daher für eine schnelle Umsetzung der entsprechen Gesetzesinitiative in Deutschland ein“, so der Arzt und Europaabgeordnete. Liese erläuterte, dass es selbstverständlich sinnvoll sei Luftschadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub zu reduzieren. „Deswegen ist es gut, Technologie wie zum Beispiel die des Mendener Herstellers HJS einzusetzen. Fahrverbote sind aber unverhältnismäßig“, so Liese abschließend.

Klausurtagung der CDU-Ratsfraktion: Haushalt und Wirtschaftsförderung im Mittelpunkt

Die Haushaltsberatungen für die Jahre 2019 und 2020, sowie die Möglichkeiten der Kommunalpolitik die heimische Wirtschaft zu stärken und zu fördern standen im Mittelpunkt der Klausurtagung der CDU-Fraktion im Rat der Kreis- und Hochschulstadt Meschede. Bereits am Freitagnachmittag hatte Jörg Lennardt von der Agentur Modeldrei als Gast der Fraktion darüber referiert, mit welchen Standortstrategien Kommunalpolitik heimische Unternehmen unterstützen kann. Nach dem Vortrag klang der Abend dann mit einem gemeinsamen Essen und gemütlichen Beisammensein aus. Am folgenden Samstag stellte Meschedes Kämmerer Jürgen Bartholme der Fraktion den Haushaltsentwurf für die Jahre 2019 und 2020 vor. In der anschließenden Diskussion wurde dann vor allem die Frage vertieft, wie es gelingen könne auch weiterhin den Haushalt zu konsolidieren und gleichzeitig klug zu investieren.

Zum Abschluss der Klausurtagung beriet die CDU-Fraktion noch in offener Diskussion über die Themenschwerpunkte für die kommenden Jahre. „Die Klausurtagung ermöglicht es uns, dass wir auch abseits der Ratsarbeit einmal zusammen kommen um einzelne Themen zu vertiefen und uns für kommende Herausforderungen zu wappnen. Unsere Ratsfraktion ist gut aufgestellt und will ihre erfolgreiche Arbeit für die Stadt Meschede auch in den kommenden Jahren fortsetzen“, zog der Fraktionsvorsitzende Marcel Spork zum Schluss ein zufriedenes Fazit.

Brot und Brötchen aus hochmoderner neuer Backstube

Betriebsbesichtigung der CDU Freienohl bei der Bäckerei Franzes in Berge im Rahmen der Reihe „Ortsunion im Gespräch“

Um den Bäckern bei der Arbeit zusehen zu können muss man früh aufstehen. Also traf sich  der Vorstand der CDU Freienohl und die Freienohler CDU-Ratsvertreter Anette Risse und Dieter Berger im Rahmen der Reihe „Ortsunion im Gespräch“, bei der Unternehmen, Vereine und Gruppierungen besucht werden, am frühen Morgen in der neuen hochmodernen Backstube der Bäckerei Franzes in Berge.

Thomas Franzes, der die Bäckerei seit 2002 in vierter Generation führt, gab seinen Besuchern einen guten Eindruck, wie die Backwaren hergestellt werden, die u.a. in Freienohl auf den Tisch kommen. Die neue Backstube ist geräumiger und auf den Produktionsablauf angepasst. Mit den neuen technischen Möglichkeiten, kann der handwerklich hergestellte Teig stufenweise auf etwa 0 Grad abgekühlt werden. Das ermöglicht, den Teig ruhen zu lassen, ohne dass die Hefe zu arbeiten beginnt. Im Laufe der Ruhezeit sorgt eine computergesteuerte Anlage dafür, dass der Teig nachts um 2 Uhr wieder 20 Grad erreicht und dann pünktlich zum Beginn der Schicht die perfekte Temperatur hat, um verarbeitet zu werden. „Hefe braucht Zeit. Bei industrieverarbeiteten Backwaren erhält die Hefe nicht die nötige Zeit, das kann man schmecken“, so Franzes, der auch davon überzeugt ist, dass ein möglicher Grund für Getreideunverträglichkeiten darin besteht, dass der Teig (mehleigene Enzyme) nicht genügend Zeit hat die Beschwerden verursachenden Bestandteile bis zum Backen abzubauen.

50 Festangestellte und 20 Aushilfen in der neuen Backstube und den Filialen versorgen die Kunden von Freienohl bis Eslohe und bald auch im neuen Einkaufszentrum HeRuM.

„Wir haben eine hochmoderne Backstube mit neuer effizienter Technik besichtigt und erleben, mit wie viel Engagement Thomas Franzes sein Handwerk betreibt und für den Beruf des Bäckers wirbt“, beschrieb Paul Noeke, Freienohler CDU-Vorsitzende, den Besuch. Im Anschluss konnte sich die Vorstandsmitglieder bei einem Frühstück von der hohen Qualität und dem Geschmack der frischen Brötchen überzeugen.

CDU Stadtverband Meschede wählt neuen Vorstand

Der CDU Stadtverband Meschede hat in seiner Mitgliederversammlung am 03.10.2018 in der alten Synagoge Josef Sommer (56) aus Meschede einstimmig zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst damit Andreas Wrede ab, der nach achtjähriger Amtszeit nicht mehr kandidierte.

In seinem abschließenden Rechenschaftsbericht bedankte sich Andreas Wrede bei den Mitgliedern und Vereinigungen der CDU sowie vor allem bei dem Bürgermeister für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Er verwies auf die beeindruckende Entwicklung in unserer Stadt, wie z.B. die Unternehmensansiedlungen in den Gewerbegebieten mit einer Fülle neuer Arbeitsplätze, die positiven Auswirkungen der Regionale 2013, das kurz vor der Eröffnung stehende „Herum“  und die positive Entwicklung des städtischen Haushalts. Er fasste zusammen: „Das was in Meschede geleistet worden ist kann sich sehen lassen. Die Entwicklung der Stadt Meschede wird weit über die Grenzen der Stadt zur Kenntnis genommen.“

Josef Sommer versprach in seiner Vorstellung, sich für eine Fortsetzung der erfolgreichen Politik z.B. im Hinblick auf die Regionale 2015 einzusetzen. Er führte aus: „Es gilt durch sachkundige Politik mit dem Blick auf die Bedürfnisse der Menschen wieder neues Vertrauen zu schaffen. Politik muss wissen, was die Menschen an der Basis bewegt. Das ist der Anspruch an mich selbst aber auch meine Forderung an die Politik im Bund und im Land.“

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden ebenfalls einstimmig gewählt: Eva-Maria Geuecke (Olpe), Martin Eickelmann (Calle), Dr. Frank Kintrup (Freienohl) und Dr. Bernd Schulte (Remblinghausen).

Vervollständigt wird der geschäftsführende Vorstand mit Thorsten Hegener (Meschede) und Rüdiger Eigemeier (Wehrstapel), die sich um die Finanzen Kümmern, sowie Ferdi Lenze (Wehrstapel) und Werner Wolff (Meschede) die zu Schriftführern gewählt wurden.

Neue Beisitzer im Vorstand sind Andreas Kleine (Meschede), Birgit Koppermann (Meschede), Kirsten Schörmann (Meschede), Thomas Jostes (Grevenstein), Marcel Tillmann (Wennemen), Matthias Vitt (Berge), Horst Knippschild (Remblinghausen), Christian Förster (Eversberg), Birgit Tillmann (Eversberg), Thomas Hengesbach (Freienohl) und Dieter Berger (Olpe).

Im zweiten öffentlichen Teil der Veranstaltung sprach Paul Ziamiak, der Vorsitzende der Jungen Union. Er  forderte, die CDU müsse sich auch in der Bundesregierung für eine verlässliche zukunftsorientierte an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtete Politik einsetzen, wie es der Tradition der CDU seit ihrer Gründung entspräche. Er verwies so z.B. auf die Notwendigkeit einer gesicherten Altersversorgung für unsere jüngeren Generationen.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Andreas Kleine, Marcel Tillmann, Thomas Jostes, Andreas Wrede, Thorsten Hegener, Paul Zimiak, Josef Sommer, Dieter Berger, Ferdi Lenze, Rüdiger Eigemeier, Eva-Maria Geuecke, Werner Wolff, Martin Eickelmann, Dr. Bernd Schulte, Horst Knippschild

 

Europäische Kommission will Vorschlag zur Abschaffung der Zeitumstellung vorlegen

Ein so eindeutiges Ergebnis dürfen die EU-Institutionen nicht ignorieren/ Ob dauerhaft Winter- oder Sommerzeit sollen die Mitgliedstaaten selbstständig entscheiden

„Ein so eindeutiges Ergebnis dürfen die EU-Institutionen nicht ignorieren. Die Europäische Kommission muss so schnell wie möglich einen Vorschlag für die Abschaffung der Zeitumstellung machen und Parlament und Ministerrat sollten ihn noch vor der Europawahl annehmen.“ Dies forderte der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP Christdemokraten), Dr. med. Peter Liese angesichts von Meldungen, dass sich bei einer Online-Konsultation über 80% der Beteiligten in der EU gegen die halbjährliche Zeitumstellung ausgesprochen haben. Die Westfalenpost hatte darüber gestern Abend zuerst berichtet. An der Konsultation nahmen demnach 4,6 Mio. Menschen teil. Dies sind etwa 10-mal so viel wie jemals an einer anderen Konsultation teilgenommen haben. Offensichtlich sind 3 Mio. der Teilnehmer aus Deutschland. „Aber auch die 1,6 Mio. aus anderen Ländern wären schon alleine dreimal so viel wie sich jemals sonst an einer Konsultation beteiligt haben. Daher scheint das Thema auch in anderen Mitgliedsstaaten auf großes Interesse zu stoßen“, so Liese. Eine eventuelle Gesetzesänderung wäre in seinen Augen sehr einfach. „Die Richtlinie, die die halbjährliche Zeitumstellung harmonisiert, besteht nur aus zwei Seiten. Eine Änderung wäre sehr leicht möglich. Technisch ist das kein Problem und der politische Wille sollte jetzt endlich da sein“, so Liese.

Der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat nun angekündigt, einen Gesetzesvorschlag zur Abschaffung der Zeitumstellung vorzulegen. „Ich bin begeistert. Die Kommission reagiert damit auf das eindeutige Votum der Menschen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir den Vorschlag noch vor der Europawahl im Mai 2019 annehmen“, so der Arzt und gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament.  Nach einem Gesetzgebungsvorschlag durch die Europäische Kommission müssen sich Europäisches Parlament und Mitgliedstaaten auf einen gemeinsamen Gesetzestext einigen.Der heimische CDU-Europaabgeordnete hofft, dass die Zeitumstellung ab 2020 Geschichte sein könnte.

Die Frage, ob man dauerhaft die Winterzeit (Mitteleuropäische Normalzeit) oder Sommerzeit einführen sollte, soll nach Ansicht von Liese nicht europäisch, sondern national entschieden werden. „Wir haben in der EU ohnehin verschiedene Zeitzonen. Portugal hat eine andere Zeit als Spanien und Finnland hat eine andere Zeit als Schweden. Daher wäre es kein Problem, wenn sich einige Mitgliedstaaten für die ständige Winterzeit und andere für die ständige Sommerzeit aussprechen“, so Liese abschließend.

Selbstbestimmt und altengerecht in Freienohl bleiben

Freienohler CDU Rats- und Kreistagsmitglieder besuchen die Senioren Wohngemeinschaft Haus Brüggemann

„Wie wollen wir im Alter leben?“ ist eine Frage die uns alle betrifft. Viele ältere Menschen möchten in Freienohl wohnen bleiben, aber wenn es gesundheitlich alleine nicht mehr geht, ist die Senioren Wohngemeinschaft Haus Brüggemann eine gute Alternative zu einem Altenheim außerhalb des Heimatortes. Im Rahmen der Reihe „Ortsunion im Gespräch“ besuchten die beiden Freienohler CDU Ratsmitglieder Anette Risse und Dieter Berger zusammen mit dem Ortsunionsvorsitzenden und Kreistagsmitglied Paul Noeke die Wohngemeinschaft, um mit dem Pflegepersonal und den Mitbewohnern über ihre Situation zu sprechen.

Die Leiterin Sabine Brüggemann stellte den Ortspolitikern die Bewohner vor, schilderte ihren Tagesablauf und auch die unterschiedlichen Möglichkeiten der Pflege und führte durch den umgebauten Aussiedlerbauernhof, der mit seinem 4000 qm großen Anwesen und den 16 Wohnungen viel Platz bietet. Bis zu 18 ältere Mitbürger aus Freienohl oder den benachbarten Ortschaften können hier in barrierefreien, kleineren und größeren Wohnungen alleine oder als Ehepaar ihren Lebensabend verbringen, rundum medizinisch, pflegerisch und bedarfsgerecht versorgt. Auch eine Kurzzeitunterbringung ist möglich. Einen Wunsch hatten die Bewohner an die Politik. Sie würden gerne auf dem Weg oberhalb des Anwesens eine Bank haben, da sie keine weiten Strecken mehr gehen könnten und von dort ein wunderschöne Aussicht auf Freienohl wäre.  Die Ortspolitiker nahmen die Anregung gerne auf.

Das Foto zeigt v.l.: Anette Risse, Mareike Alkert, Sabine Brüggemann, Paul Noeke und Dieter Berger

 

Mitgliederversammlung der CDU-Freienohl: Windkraft, Renaturierung und Baulandentwicklung standen im Mittelpunkt

Auf der gut besuchten Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbands Freienohl konnte der Vorsitzende Paul Noeke im Hotel Luckai auf eine erlebnisreiche Zeit zurückblicken.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Paul Noeke vor allem die Diskussionen um die Nutzung der Windkraft in Freienohl ein. Aber auch zahlreiche weitere Themen, wie etwa die anstehende Ruhr-Renaturierung, die Radweganbindung entlang der Ruhr, die Entwicklung von Bauland und Gewerbegebieten hätten die Freienohler Kommunalpolitik in den vergangenen Monaten beschäftigt.

Weiterhin hob er die positive Entwicklung in Freienohl hervor: Alt-Immobilien würden in Wohnobjekte umgestaltet und bei den vielen Firmengesprächen zusammen mit den Freienohler Ratsvertretern hätte sich gezeigt, welche Innovation in Freienohl steckten.

Für langjährige CDU Mitgliedschaft wurden Alexander Becker, Dr. Frank Kintrup und Thomas Hengesbach für 25 Jahre, Reiner Karneil, Paul Noeke und Lothar Schulte für 40 Jahre sowie Friedel Voss für 50 Jahre geehrt.

Anschließend informierte der CDU Fraktionsvorsitzende Marcel Spork über die aktuellen politischen Entwicklungen im Rathaus der Kreis- und Hochschulstadt. Einen breiten Raum nahm dabei die aktuelle Ratsentscheidung ein, die Planungen für die Windkraft in Freienohl nicht fortzuführen . „Wir haben seit Jahren den Grundsatz vertreten, ja zu erneuerbaren Energien, auch zu Windkraft, aber mit Augenmaß und nicht gegen den Bürgerwillen. Mit über 2000 Unterschriften gegen den Windpark im Freienohler Wald ist deutlich geworden, dass hier nicht der richtige Standort ist“, so Spork.

Vorstandswahlen bei der CDU-Freienohl

Bei den Vorstandswahlen im Rahmen der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbands Freienohl wurde der Vorsitzende Paul Noeke, Dr. Frank Kintrup als sein Stellvertreter und Schriftführerin Martina Klute erneut wiedergewählt. Als Beisitzer komplettieren den Vorstand Sebastian Brügemann, Thomas Douteil, Thomas Hengesbach, Carsten Linneborn, Marlon Knapp, Johannes Noeke und Sascha Julke. Kooptiert als Freienohler Vertreter im Bezirksausschuss und im Rat der Stadt Meschede wurden Eva Geuecke, Anette Risse, Dieter Berger und Michael Weber.

Der neugewählte Vorstand will sich weiterhin intensiv für die Belange Freienohl einsetzen

Der neugewählte Vorstand will sich weiterhin intensiv für die Belange Freienohl einsetzen

Kostenloses Interrailticket – Bewerbungsfrist beginnt am Dienstag

Peter Liese: „DiscoverEU ist ein Programm, das jungen Menschen den kulturellen Reichtum und die Vielfalt Europas näher bringt / eine Investition in Europas Zukunft“

Am Dienstag 12.06. geht die Bewerbungsphase los: Im Rahmen des DiscoverEU-Programms vergibt die Europäische Kommission in diesem Jahr 30.000 Interrail-Tickets an 18-jährige EU-Bürger. Mit einem Budget von 12 Mio. Euro antwortet die Kommission damit auf eine Initiative der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten), die einen kostenlosen Interrail-Pass für Zugreisen innerhalb der EU als Geburtstagsgeschenk für alle jungen Europäer mit 18 einführen will.

Peter Liese, der heimische CDU-Europaabgeordnete begrüßt dieses Pilotprojekt der Europäischen Kommission: „Als junger Erwachsener habe ich selber die Möglichkeit genutzt, Europa mit dem Interrail-Ticket zu entdecken. Die Begegnungen mit verschiedenen Menschen in unterschiedlichen Ländern Europas sind für mich bis heute unbezahlbare Erfahrungen. DiscoverEU bringt jungen Menschen den kulturellen Reichtum und die Vielfalt Europas näher. Das ist, was Europa ausmacht“.

Die ersten 15.000 Reisenden können sich im Juni (12.-26.06) online bewerben, eine zweite Bewerbungsrunde ist für die zweite Jahreshälfte geplant. Dazu muss das Bewerbungsformular des Europäischen Jugendportals ausgefüllt und an einem kurzen Quiz teilgenommen werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist, bis zum 1. Juli 2018 18 Jahre alt zu sein und die Staatsangehörigkeit eines EU-Landes zu besitzen. Eine Jury aus Vertretern der Europäischen Kommission wird die Teilnehmenden ab dem 27. Juni auswählen und das Ergebnis im frühen Juli kommunizieren. Im Rahmen des DiscoverEU-Programms können 18-Jährige Europäer 30 Tage zwischen Juli und September 2018 reisen und dabei alleine oder als Gruppe bis zu vier verschiedene Länder in der EU besuchen.

Die Bewerbungsphase läuft vom 12.-26. Juni 2018. Weitere Informationen und das Online-Bewerbungsformular befinden sich auf der Seite des Europäischen Jugendportals: https://europa.eu/youth/eu/news/117/56298_de
[1983 war Peter Liese mit seiner Schwester, einem Freund und einer Freundin für drei Wochen mit dem Interrail-Ticket zunächst in Jugoslawien (heutiges Kroatien), dann in Venedig, in Rom und Genua. Eine große Bereicherung war damals für ihn, unterwegs viele Jugendliche aus anderen europäischen Ländern kennenzulernen.]

CDU-Fraktion bleibt beim Thema Windkraft ihrer Linie treu

Nach dem Urteil des Arnsberger Verwaltungsgerichts, wonach die Stadt Meschede nicht gezwungen werden kann weitere Windkraftvorrangzonen im Stadtgebiet auszuweisen, bleibt die CDU-Fraktion im Rat der Kreis- und Hochschulstadt Meschede auch weiterhin ihrer bisherigen Linie treu: „Wir haben immer betont, dass die Stadt Meschede Herrin des Verfahrens sein soll, und das wir gerne bereit sind überall dort, wo dies von den Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen wird, die Planungen für die Ausweisung neuer Flächen für die Windkraft weiter voranzutreiben. Dort hingegen, wo die Pläne von den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern nicht mitgetragen werden, werden wir auch die Planungen nicht weiter verfolgen. Diesen Weg gehen wir nun auch weiter“, so der Fraktionsvorsitzende Marcel Spork.

Die CDU-Fraktion im Mescheder Stadtrat spricht sich daher dafür aus, mit den potentiellen Windkraftflächen Bonacker, Mosebolle-Ost und Schederberge-Ost in die sogenannte informelle Öffentlichkeitsbeteiligung zu gehen. Dabei soll durch Befragungen vor Ort ein Stimmungsbild der Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Ortsteilen eingeholt werden, bevor der Rat über das weitere Vorgehen bei diesen Flächen berät.

Keine Öffentlichkeitsbeteiligung soll es hingegen für die Flächen Freienohl-West, Remblinghausen-Süd und Höringhausen/Frielinghausen geben. „Für die Bereiche Freienohl-West und Remblinghausen-Süd hat sich bereits in den Bezirksausschüssen mehr als deutlich gezeigt, dass es hierzu eine klar ablehnende Haltung der Bürgerinnen und Bürger gibt. Etwas anders verhält es sich mit dem Bereich Höringhausen/Frielinghausen. Hier hat der Hochsauerlandkreis, der letztendlich als Genehmigungsbehörde das letzte Wort hat, starke Bedenken angezeigt, sodass wir auch für diese Fläche die Planungen nicht weiter verfolgen werden“ so der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Josef Sommer.