Einen sicheren Rad- und Fußgängerweg um den Hennesee schaffen

Um den Hennesee als Ausflugsziel in den kommenden Jahren noch attraktiver zu gestalten, setzt sich die CDU-Fraktion im Rat der Kreis- und Hochschulstadt Meschede für einen Rad- und Fußgängerrundweg um den Hennesee ein. Mit einem entsprechen Antrag, den die CDU-Fraktion an Bürgermeister Christoph Weber übersandt hat, spricht sich die Fraktion dafür aus, die Schaffung eines lückenlosen Rundwegs um den Hennesee zu prüfen. „Durch die Regionale-Projekte hat der Hennesee in jüngerer Vergangenheit deutlich an Attraktivität für die Mescheder und die immer zahlreicher werdenden Aktiv-Urlauber im Sauerland gewonnen. Dies wollen wir mit einem sicheren Rundweg für Fußgänger, Radfahrer und Inline-Skater weiter forcieren“, so Fraktionsvorsitzender Marcel Spork.

Bisher führt ein Weg von Mielinghausen aus am Ostufer des Sees entlang, über den Hennedamm, bis hin zur Badebucht. Darüber hinaus fehlt aber ein Lückenschluss am Westufer, der eine sichere Umrundung des Sees abseits der B 55 ermöglicht. Um diese Lücke zu schließen, sollen die Verwaltung der Stadt Meschede, sowie Straßen.NRW beauftragt werden, entsprechende Konzepte zu erarbeiten. Aufgrund unterschiedlicher Zuständigkeiten spricht sich die CDU-Fraktion dafür aus, das Vorhaben in zwei Teile aufzuspalten. Für den ersten Bauabschnitt zwischen Badebucht und dem Parkplatz an der B 55 soll die Stadtverwaltung ein Konzept erstellen. Für den zweiten Abschnitt zwischen Parkplatz und dem Vordamm in Mielinghausen wäre hingegen Straßen.NRW federführend zuständig.

Unabhängig von diesen Planungen entsteht derzeit zwischen Meschede-Mielinghausen und Eslohe-Nichtinghausen ein neuer Radweg entlang der B 55, der den sog. Sauerlandring, einen stetig beliebter werdenden Radwanderweg, sicherer machen soll. Der geplante Rundweg um den Hennesee würde daher auch das Westufer des Sees an den Sauerlandring anschließen.

CDU-Fraktion besichtigt Brauerei Veltins

Gemeinsam mit Bürgermeister Christoph Weber und Kämmerer Jürgen Barholme hat die CDU-Fraktion im Rat der Kreis- und Hochschulstadt Meschede die Brauerei Veltins in Meschede-Grevenstein besichtigt und im Anschluss mit Vertretern der Geschäftsführung über aktuelle Herausforderungen für das Familienunternehmen gesprochen.

In kleine Gruppen unterteilt, besichtigten die Ratsvertreter zunächst die Produktion und bekamen dort detaillierte Einblicke in die Arbeit einer der größten Brauereien in Deutschland. Die Brauerei hat den Standort Grevenstein in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich ausgebaut und die Produktion immer wieder auf den technisch neuesten Stand gebracht. Erst vor wenigen Wochen konnte das Unternehmen stolz verkünden, als eine von ganz wenigen Brauereien im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 weiter gewachsen zu sein. Ihre gute Position in einem extrem umkämpften Markt verdanke die Brauerei vor allem ihrer starken Verankerung in der Region. Aber auch die neue Sorte „Grevensteiner Landbier“ habe großen Anteil am unternehmerischen Erfolg in der jüngeren Vergangenheit gehabt, so die Vertreter der Veltins-Geschäftsführung.

Um den Bestand des Unternehmens mit seinen derzeit rund 700 Arbeitsplätzen dauerhaft zu sichern, investiert die Brauerei fortlaufend um insbesondere die Energieeffizienz in der Produktion weiter zu steigern. „Ein Brauer der nicht baut, braut nicht mehr lange“, so Brauingenieur Peter Peschmann. Auch bildet das Unternehmen weiterhin junge Menschen in zehn Ausbildungsberufen aus und rüstet sich so gegen den im Sauerland drohenden Fachkräftemangel.

In einer anschließenden Diskussion ging es dann vor allem um die künftigen Herausforderungen für das Mescheder Familienunternehmen. Fraktionsvorsitzender Marcel Spork dankte zum Schluss dem Unternehmen für die vielen Einblicke und die Gelegenheit zum Austausch. „Wir freuen uns über die positiven Ergebnisse der Brauerei und das klare Bekenntnis zum Standort Meschede. Dies ist besonders im Hinblick auf die vielen Arbeitsplätze sehr erfreulich.“

Meschede weiter als familienfreundliche Stadt etablieren

Die CDU-Fraktion im Rat der Kreis- und Hochschulstadt Meschede will im neuen Jahr das Thema Familienfreundlichkeit weiter vorantreiben. In einem Antrag, den Fraktionsvorsitzender Marcel Spork nun an Bürgermeister Christoph Weber übersandt hat, spricht sich die CDU-Ratsfraktion dafür aus, die Einführung einer vergünstigten Windeltonne in der Stadt Meschede zu prüfen. Zur Begründung schreibt Spork:

„Gerade junge Familien und Alleinerziehende sehen sich in den ersten drei Lebensjahren ihres neugeborenen Kindes großen finanziellen Herausforderungen gegenübergestellt. Naturgemäß fallen in dieser Zeit besonders viele Abfälle an, die über die Restmülltonne entsorgt werden müssen. Als Zeichen der Unterstützung soll daher in Zukunft eine Vergünstigung in der Gebührenordnung eingearbeitet werden, die dieser Zielgruppe spürbare Entlastungen bringt. Ob dies durch ein kostenloses Upgrade auf die nächst größere Tonnenart, oder durch andere Maßnahmen realisiert werden kann, soll die Verwaltung dem Rat in Form eines Konzeptes empfehlen.“

Schon seit Jahren beschäftigt sich die Stadt Meschede im Rahmen ihrer Stadtstrategie mit dem Thema Familienfreundlichkeit. Übergeordnetes Ziel soll dabei sein, junge Familien in der Stadt zu unterstützen und somit zu halten. „Ob sich junge Menschen für eine Familie entscheiden, darauf haben wir als Ratsmehrheit keinen Einfluss. Was wir aber erreichen möchten, ist, dass sich all diejenigen Mescheder, die sich für eine Familie entscheiden, hier ein familienfreundliches Umfeld in der Stadt vorfinden und hier am Ort bleiben. Mit dem nun vorliegenden Antrag wollen wir daher einen weiteren Schritt in Richtung mehr Familienfreundlichkeit gehen“, so Spork für die CDU-Fraktion.

Nicht-Einleitung des FNP-Änderungsverfahrens

Die CDU Fraktion hat in der letzten Sitzung des Stadtrates am 3. März 2016 gemeinsam der FDP-Fraktion einen Antrag beschlossen, derzeit nicht wie geplant in das Änderungsverfahren des gesamten Flächennutzungsplanes (FNP) der Stadt Meschede zur Schaffung von Windkraftvorrangzonen einzusteigen.

Wir haben dies aus folgenden Erwägungen heraus getan:

  • Aktuell gibt es einen gültigen FNP, der 2006 beschlossen wurde, in dem in Einhaus bereits eine Windvorrangzone besteht. Wichtig ist, dass dies eine Zone mit Ausschlusswirkung ist. Ausschlusswirkung bedeutet, dass nur in der Zone Windräder zulässig und überall sonst ausgeschlossen sind.
  • Für ein Windrad in Vellinghausen, welches außerhalb dieser Zone steht und schon vor deren Einrichtung bestand,wurde ein Antrag auf Repowering gestellt (dies ist rechtlich wie ein Neubau zu bewerten). Der Rat hat dazu folgerichtig (da nicht in der Zone) die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens nach §35 BauGB versagt.
  • Es ist daraufhin eine rechtliche Diskussion entstanden, ob der in 2006 beschlossene FNP bei einer gerichtlichen Überprüfung weiterhin gültig bleiben würde oder für ungültig erklärt werden könnte. Der Hintergrund ist, dass aus heutiger Sicht eine Zone mit Ausschlusswirkung, wie sie in Einhaus eingerichtet wurde, zu klein wäre, um Windkraft substanziell Raum zu geben. Die spannende Frage dabei ist, ob ein gültiger Plan nachträglich für ungültig erklärt werden kann, obwohl die Entscheidungsträger im Jahr 2006 noch gar nicht wissen konnten, welche Kriterien in 2015 für die Aufstellung von Windvorrangzonen gelten würden.
  • Die gerichtliche Beantwortung dieser Fragestellung hätte immense Auswirkungen auf das weitere Vorgehen der Stadt Meschede in Bezug auf die Ausweisung von weiteren Flächen für Windvorrangzonen. Zwei Szenarien sind möglich:
    1. Ein Gericht erklärt den alten FNP für ungültig. Die Folge wäre, dass der Rat einen neuen FNP für das gesamte Stadtgebiet aufstellen muss, da er keine Einzelfälle im Sinne einer Verspargelung zulassen möchte (unstrittig über alle Parteigrenzen). Bei der Neuaufstellung des FNP und der damit verbundenen Ausweisung von neuen Windvorrangzonen mit Ausschlusswirkung sind die heutigen Kriterien zur Schaffung von substanziellem Raum für Windenergie heranzuziehen. Diese sind allerdings bisher noch nicht hinreichend bestimmt. Ein Richtwert könnten 10% des Stadtgebietes sein.Dies halten wir für überzogen.
    2. Ein Gericht erklärt den Alt-FNP für weiterhin gültig. Die wäre das beste Szenario für die Stadt, da die Ausschlusswirkung der Zone in Einhaus damit aufrechterhalten bliebe. Der Stadtrat kann dann nach politischen Gesichtspunkten entscheiden, wo zusätzliche Zonen (ohne Ausschlusswirkung) entstehen sollen und somit deutlich stärker selbst steuern, wo und wie viele Vorrangzonen entstehen. Eine Prüfung und Anwendung der verschärften Kriterien der Schaffung von substanziellem Raum entfielen in diesem Fall.
  • Es ist sehr wahrscheinlich, dass die o.g. Fragern tatsächlich einer gerichtlichen Klärung zugeführt werden. In einem ähnlichen Fall in Niedersachsen wurde bereits zugunsten des alten FNP entschieden. In NRW gibt es allerdings noch keinerlei Gerichtsurteile zu dieser Fragestellung.
  • Hätten wir bereits am 3. März das Änderungsverfahren eingeleitet, müssten wir definitiv die neuen Kriterien anwenden und hätten die Chancen, die sich bei einem positiven Urteil für die Stadt eröffnen, verwirkt. Aus diesem Grunde halten wir es für geboten, diese Chance so lange wie möglich aufrecht zu erhalten und haben daher die Einleitung vertagt, um möglichst den Ausgang des Verfahrens abzuwarten, da er wie beschrieben immense Auswirkungen auf das weitere Vorgehen hätte.
  • Sollten in der Zwischenzeit Einzelanträge eingehen,die zu einer Verspargelung führen würden, kann der Rat jederzeit wieder in das Verfahren einsteigen, um eine Zurückstellung der Anträge zu bewirken. Dies ist innerhalb von 6 Monaten nach Antragstellung möglich. Eine fahrlässige Inkaufnahme, wie die Mitglieder der SPD, UWG, Grünen und MbZ der CDU- und FDP-Fraktion vorgeworfen haben,ist sachlich falsch und zeugt von einer Unkenntnis der tatsächlichen Lage und der Chancen für die Stadt.

Fazit:
Mit der Nicht-Einleitung des FNP-Änderungsverfahrens zum jetzigen Zeitpunkt entstehen der Stadt keinerlei Nachteile. Im Gegenteil: Sie erhält sich die Chance, im Falle eines positiven Urteils deutlich stärker gestaltend tätig zu werden.

Peter Liese: Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen

„Meine Gedanken sind bei den unschuldigen Opfern und ihren Angehörigen“, dies erklärte der südwestfälische Europaabgeordnete Dr. Peter Liese anlässlich der Terroranschläge in Brüssel. „Da insbesondere die Explosion in der Metrostation Maelbeek, in unmittelbarer Nähe des Europäischen Parlamentes stattgefunden hat, muss ich leider befürchten dass auch einige Menschen unter den Opfern sind mit denen ich zu tun habe“, so Liese.

Der heimische Abgeordnete befand sich zum Zeitpunkt der Explosion in einer Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlamentes. Es wurden Abstimmungen und Diskussionen zu verschiedenen Themen durchgeführt. „Der Vorsitzende hat entschieden die Sitzung nicht abzusagen, damit nicht der Eindruck entsteht wir lassen uns von den Terroristen einschüchtern. Aber nach der Abstimmung hat sich der Sitzungssaal schnell geleert, da viele Kollegen verständlicherweise so schnell wie möglich nach Hause wollten. Ich bin noch bis zum Ende geblieben, war aber am Schluss mit vier Kollegen alleine.

Wir müssen jetzt genau analysieren was passiert ist und dürfen keine voreiligen Schlüsse ziehen. Generell kann man aber sagen, dass wir vor dem Terrorismus nicht in die Knie gehen dürfen und unser normales Leben soweit es geht weiterführen sollen. Auf nationaler und europäischer Ebene muss noch stärker daran gearbeitet werden den Terroristen das Handwerk zu legen. Hier ist sicher in Belgien einiges schief gegangen. Auch auf europäischer Ebene können wir noch mehr tun, zum Beispiel bei der Speicherung und Überwachung der Fluggastdaten. Darüber wird das Europäische Parlament in Kürze abstimmen“, so Liese abschließend.

Europäische und deutsche Lösungen müssen Hand in Hand gehen

„Europäische und nationale Lösungen bei der Bekämpfung der Flüchtlingskrise müssen Hand in Hand gehen“, dies erklärte Peter Liese, Mitglied des Bundesvorstands der CDU nach einer Telefonkonferenz zu dem Thema. Die Mitglieder des Bundesvorstandes der CDU unterstützen einmütig das Engagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel, auf eine europäische Lösung der Flüchtlingskrise hinzuwirken. „Dazu muss der nächste EU-Gipfel Anfang März genutzt werden. Wir müssen insbesondere unsere EU-Außengrenzen besser schützen und dafür sorgen, dass Flüchtlinge schon beim Betreten des europäischen Kontinents, also vor allem in Griechenland, registriert werden.

Das unkontrollierte Durchleiten muss dringend aufhören. Menschen die wirklich verfolgt sind, müssen wir in Europa gemeinsam Schutz geben. Aber wir müssen viel schneller und viel energischer diejenigen zurückweisen, die nicht verfolgt sind. Gleichzeitig brauchen wir aber auch eine kraftvolle Umsetzung der in Deutschland beschlossenen Maßnahmen. Aufgrund des Widerstandes von Rot-Grün hat es zu lange gedauert, dass Asylpaket II zu beschließen. Einige rot-grüne Bundesländer weigern sich bis heute, unangemeldete Abschiebungen durchzuführen, aber anders können wir Menschen, die kein Recht haben hier in Deutschland zu bleiben, weil sie nicht wirklich verfolgt sind und sonst untertauchen würden, nicht in ihr Heimatland zurück bringen.

Seit dem letzten Herbst ist viel erreicht worden. So sind die sogenannten „Hot Spots“, Registrierungszentren in Griechenland, zum großen Teil fertig gestellt und schon seit dem Jahreswechsel sind Maßnahmen ergriffen worden, dass kein Flüchtling mehr ohne Registrierung nach Deutschland kommt. Auf diesem zweigleisigen Weg müssen wir weitergehen“, der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese abschließend.

[Foto: Peter Liese, hier bei einem gemeinsamen Gespräch mit Bürgermeister Christoph Weber und Flüchtlingen in der Mescheder Notunterkunft: “ Europäische und nationale Lösungen bei der Bekämpfung der Flüchtlingskrise müssen Hand in Hand gehen“.]

CDU-Fraktion informiert sich vor Ort über den Zustand der denkmalgeschützen Häuser

Vor dem Hintergrund der anstehenden Stellungnahme der Stadt Meschede zu den Abbruchanträgen für die denkmalgeschützten Häuser Ruer, Kleffner und Bierhaus Koch, haben sich Vertreter der CDU-Fraktion im Rat der Kreis- und Hochschulstadt Meschede bei einem Ortstermin über den Zustand und mögliche Perspektiven für die Häuser informiert. Die Besitzer der drei Immobilien in der Mescheder Innenstadt hatten im vergangenen Jahr gegenüber den Denkmalschutzbehörden des Landes Nordrhein-Westfalen jeweils einen Antrag auf Entlassung aus dem Denkmalschutz gestellt, mit dem Ziel, die wirtschaftlich nicht mehr nutzbaren Häuser abzureißen. In dem Verfahren muss die Stadt Meschede eine Stellungnahme abgeben, allerdings ohne dabei in die Entscheidung über den Denkmalschutz-Status direkt eingebunden zu sein.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung folgte nun einer Vorlage der Verwaltung die vorschlägt, die Abbruchanträge für das ehemalige Bierhaus Koch, sowie Haus Ruer in der Gutenbergstraße zunächst auszusetzen, um die Häuser am Immobilienmarkt zu platzieren. „In Hallenberg ist vor wenigen Jahren ein leerstehendes, denkmalgeschütztes Haus von einem Liebhaber aufgekauft und aufwendig restauriert und saniert worden. Die daraus entstandene Frühstückspension ist erst vor wenigen Tagen medienwirksam mit dem Rheinisch-Westfälischen Staatspreis für Denkmalpflege ausgezeichnet worden. Vor diesem Hintergrund sollte auch in Meschede alles Mögliche getan werden, um eventuelle Interessenten für die denkmalgeschützten Gebäude zu finden“, so Marcel Spork für die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Meschede.

Anders stellt sich die Situation allerdings für das am Stiftsplatz gelegene Haus Kleffner dar: Hier hat der Besitzer bereits lange erfolglos nach einem Käufer mit Interesse an einer denkmalgerechten Nutzung gesucht. Daher empfiehlt der Ausschuss für Stadtentwicklung dem Abbruch des Hauses zuzustimmen unter der Voraussetzung, dass der Besitzer nachweist, dass eine weitere Nutzung wirtschaftlich nicht zumutbar ist.

Die Abrisspläne der Eigentümer hatten in Meschede im vergangenen Jahr eine Diskussion um das Ortsbild der Stadt und die Pflichten der Hauseigentümer ausgelöst. Für die CDU-Fraktion Anlass genug sich vor der Stellungnahme des Stadtrats vor Ort über den Zustand und die möglichen Perspektiven einer künftigen Nutzung zu informieren. Am Ende zog der Fraktionsvorsitzende Marcel Spork allerdings ein skeptisches Fazit: „Natürlich ist es wünschenswert die alte Bausubstanz in Meschede zu erhalten. Allerdings müssen die Gebäude dann auch entsprechend wirtschaftlich genutzt werden können. Im ehemaligen Bierhaus Koch beispielsweise, ist das nicht unter Denkmalschutz stehende Nebengebäude, dass die gesamte Haustechnik beherbergte, schon vor Jahren abgerissen worden. Eine Nutzung wäre daher selbst bei einer kostspieligen Restauration des Gebäudes im Sinne des Denkmalschutzes kaum möglich. Ein Erhalt um des Erhalts willen und wider jede wirtschaftliche Vernunft kann den Eigentümern aber nicht abverlangt werden“, so Spork.

Darüber hinaus dürfe man nicht vergessen, dass das Land Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren seine Denkmalschutzförderung stark zusammengestrichen habe, sodass die Besitzer denkmal-geschützter Häuser meist allein gelassen würden. In diesem Zusammenhang ergänzt der Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses Josef Sommer: „Umso erfreulicher ist es daher, dass der Bund kürzlich eine Neuauflage seines Sonderprogramms ‚Denkmalschutz’ beschlossen hat. Aus diesem Programm ist etwa die Restaurierung der Pfarrkirche St. Jakobus Remblinghausen im vergangenen Jahr mit rund 100.000 Euro gefördert worden. Ich bin mir sicher, dass dieses Förderprogramm auch für weitere Baudenkmäler in Meschede eine interessante Option sein könnte“.

Im Stadtgebiet Meschede gibt es derzeit rund 130 Baudenkmäler.

Stadtstrategie

Am 3. März hat der Rat der Stadt Meschede  die dritte Anpassung für die Stadtstrategie beschlossen, mit der wir Maßnahmen und Ziele festgelegt haben, die unsere Stadt in die Zukunft führen sollen. Unser Blick reicht dabei zunächst bis zum Jahr 2022, dem Jahr wo auch der Haushaltsausgleich erreicht sein soll.

Aber zunächst auch einen Blick in die Vergangenheit. Dabei muss feststellt werden, dass sich in Meschede sehr viel zum Positiven verändert hat. Dabei meinen wir natürlich auch, aber eben nicht nur das Stadtbild, welches sich deutlich sichtbar für die Meschederinnen und Mescheder aber auch für unsere Gäste, die z.B. wegen der Himmelstreppe extra nach Meschede kommen, verbessert hat.

Vor allem aber können und dürfen die Menschen aus Meschede stark an der Entwicklung Ihrer Stadt teilhaben und sich einbringen. Hier sind nach wie vor die Stadtgespräche mit Ihren Projekten zu nennen, die Meschede lebens- und liebenswert machen. So ist es doch gerade die Gemeinsamkeit, durch die eine Stadt  positiv wahrgenommen wird und sie auszeichnet. All diese Rahmenbedingen sind es, die sich positiv auf das Image unserer Stadt und die demographische Entwicklung auswirken.

Auch in diesem Jahr  wurden bei der Überarbeitung auch aktuelle Rahmen-bedingungen und Entwicklungen berücksichtigt. Als Beispiel möchte sei hier das Thema Integration genannt, dem bei der aktuellen Situation rund die Flüchtlinge eine besondere Bedeutung zukommt.

In der Arbeitsgruppe haben wir verabredetet, das Thema Familie mehr in den Focus zu rücken, wir halten das von der CDU-Fraktion auch für sehr wichtig und deshalb kann unser Antrag bezüglich der Windeltonne erst der Anfang einer Entwicklung sein.

Unternehmen, aber auch Kommunen sind immer dann erfolgreich, wenn sie Alleinstellungsmerkmale aufweisen.  Ein Alleinstellungsmerkmal ist unserer Meinung nach die Individualität , mit der auf die Bedürfnisse der Bürger eingegangen wird. Ein erster Ansatz wäre vielleicht  bei der Kinderbetreuung möglich, wenn es uns gelingt die verschiedenen Angebote so miteinander zu vernetzen bzw. zu verzahnen, dass auch individuell gewünschte Randzeiten abgedeckt werden können. Flexibilisierung ist hier das Stichwort.

Der Verwaltung gebührt Dank für die damalige Initiierung und die ständige Fortschreibung der Stadtstrategie. Sie ist ein wichtiges Element für die Entwicklung unserer Stadt.

Fraktionsmitglieder der CDU

 

berger

Dieter Berger

51 Jahre, Angestellter

02903 2523

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für die Weiterentwicklung der Einkaufs- und Gewerbemöglichkeiten in Freienohl und für die Anbindung der Ortsteile an das bestehende Radwegenetz.

 

Wahlbezirk

Fahrschule Babilon, Freienohl (Wahlbezirk 170)

dolle

Monika Dolle

55 Jahre, Kinderkrankenschwester

0291 52425

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für den weiteren Zusammenhalt der beiden Dörfer Heinrichthal und Wehrstapel.

 

Wahlbezirk

Grundschule Wehrstapel (Wahlbezirk 110)

Martin Eickelmann

54 Jahre, Elektroinst.-Meister

0291 52610

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für den Erhalt und die Förderung unseres Kindergartens in Wallen. Der Fortbestand unserer Grundschulen in Berge und Wennemen liegt mir sehr am Herzen. Die Weiterentwicklung unserer Ortschaften muss beständig voran getrieben werden. Hierzu zählen u. a. die Renaturierung der Bachläufe und die Umgestaltung des Platzes hinter dem Ehrenmal in Calle.
Wahlbezirk

Calle Feuerwehrgerätehaus (Wahlbezirk 140)

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Werner Hengesbach

56 Jahre, Polizeibeamter

0291 8127

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für alle Belange in meinem Wahlbezirk und die weitere positive Entwicklung unserer Stadt.
Wahlbezirk

Grundschule von-Westfalen-Str.  (Wahlbezirk 20)

Wolfgang Fliege

02903/2761

E-Mail

 

 

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Peter Horst

53 Jahre, Gärtnermeister

0291 54080

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für die Bildungs-, Lebens- und Erlebensqualität in unserer Stadt. Diese möchte ich aktiv fördern und begleiten.
Wahlbezirk

Regenbogenschule (Wahlbezirk 70)

jostes

Thomas Jostes

46 Jahre, Angestellter

02934 779424

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für starke Dörfer in einer starken Stadt Meschede und insbesondere die Interessen von Olpe, Frenkhausen und Grevenstein vertreten.
Wahlbezirk

Grevenstein/Olpe (Wahlbezirk 160)

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Michael Kotthoff

29 Jahre, Dipl. Agraringenieur

0160 97370406

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für das Miteinander der Generationen in unserer Stadt Meschede. Als einer der jüngsten Kandidaten ist es mir wichtig, dass sich die Jugend für unsere Stadt und unsere Gemeinschaft engagiert.
Wahlbezirk

Straßen NRW (Wahlbezirk 30)

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Christoph Menke

33 Jahre, Allianz-Hauptvertreter

0291 7683

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für die Stärkung, Förderung und Weiterentwicklung des Mescheder Nordens als attraktiven und lebendigen Wohnstandort.
Wahlbezirk

MIMS Sophienweg (Wahlbezirk 10)

 Risse

Anette Risse

0175/3850411

E-Mail
Wahlbezirk

Grundschule Freienohl (Wahlbezirk 180)

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Vera Schultenkämper-Kotthoff

53 Jahre, Bankkauffrau

0291 7569

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für bürgernahe, transparente Stadtentwicklung, Stärkung des lokalen Einzelhandels, Schulentwicklung und generationsübergreifende Kommunikation.
Wahlbezirk

Kath. Hauptschule (Wahlbezirk 90)

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Josef Sommer

52 Jahre, Dipl. Ingenieur

0291 52055

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für eine familienfreundliche Stadt, in der das Ehrenamt entsprechend gefördert und gewürdigt wird und dass auch zukünftig eine hervorragende Bürgerbeteiligung gelebt wird.
Wahlbezirk

Kindergarten Filippo Neri (Wahlbezirk 80)

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Marcel Spork

31 Jahre, Dipl. Kaufmann

0291 14497570

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für Meschede als familienfreundliche Stadt. Wir müssen die Rahmenbedingungen und attraktive Anreize so gestalten, dass junge Familien in Meschede bleiben  bzw. nach Meschede ziehen.
Wahlbezirk

Blindenheim (Wahlbezirk 50)

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Michael Stratmann

39 Jahre, Dipl. Sozialarbeiter

0291 9083700

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für eine Weiterentwicklung der Dörfer innerhalb der Stadt Meschede. Auch in der engen Haushaltssituation der Stadt Meschede sind die Ortschaften auf finanzielle Förderung angewiesen um gemeinsam die Zukunft gestalten zu können.
Wahlbezirk

Grundschule Remblinghausen (Wahlbezirk 120)

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Birgit Tillmann

50 Jahre, Kaufm. Angestellte

0291 3363

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für die Profilierung von Eversberg als Familienort, die Steigerung der Lebensqualität  und eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der dörflichen Infrastruktur.
Wahlbezirk

Grundschule Eversberg (Wahlbezirk 100)

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Matthias Vitt

46 Jahre, Techniker

02934 606

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für die Dorfgemeinschaft Berge-Visbeck, um unser dörfliches Leben weiter gemeinschaftlich und zukunftsfähig zu gestalten.
Wahlbezirk

Grundschule Berge (Wahlbezirk 150)

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Michael Weber

38 Jahre, Selbstständiger Lehrer

02903 852881

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für die Belange der Kinder und Jugendlichen im Ort, den Erhalt der Grund- und Hauptschule und für die Dorfgemeinschaft als Ansprechpartner in sozialen Fragen.
Wahlbezirk

Verwaltungsstelle Freienohl Bürgerbüro (Wahlbezirk 190)

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Michael Wiese

46 Jahre, Selbstständig

0291 6953

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich mich für den Schutz  der geschaffenen Werte der Regionale  und die  Unterstützung des Ehrenamtes.
Wahlbezirk

Rathaus-Bürgerbüro (Wahlbezirk 60)

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Andreas Wrede

41 Jahre, Dipl. Ingenieur

0291 9086017

E-Mail

Besonders einsetzen möchte ich, mich für optimale Rahmenbedingungen für Arbeitsplätze, damit qualifizierte Menschen Meschede toll finden.
Wahlbezirk

FH Südwestfalen (Wahlbezirk 40)

Vorstand CDU-Remblinghausen

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Vorsitzender

Michael Stratmann

Tel.: 0291/9083700
Mail: mstratmann01(at)aol.com

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Stellvertr. Vorsitzender

Michael Kotthoff-Röttger

Mail: Michael.kotthoff(at)web.de

Stellvertr. Vorsitzender

Josef Wilmers

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Schriftführer

Patrick Göbel

Mail: patrickgoebel.ju(at)web.de

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Kassierer

Maik Friedrichs

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Beisitzerin

Britta Ortmann

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Beisitzer

Dieter Schölzchen

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Beisitzerin

Petra Hanses

Beisitzer

Horst Knippschild

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Beisitzer

Julius Hanses

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Beisitzer

Thomas Schulte

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Beisitzer

Markus Stockhausen

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Beisitzer

Bernhard Schulte

Beisitzer

Wilhelm Risse

Beisitzer

Karl-Heinz Jungmann

 bernd_schulte

Kooptiert aus dem Kreisvorstand

Dr. Bernd Schulte